Was ist Atemtherapie und wie funktioniert sie

Die Atmung als lebensnotwendige Grundfunktion umfasst den Menschen in seiner Ganzheit. Alltagsverhalten, Gedanken, Gefühle und körperliche Veränderungen wirken sich auf den «natürlichen und unwillkürlichen» Atem aus, können diesen anregen, vertiefen oder teilweise einschränken.

Oft unterschätzt und doch so wichtig: der Atem ist wie eine Schaltzentrale für den Organismus. Bewusst eingesetzte Atmung kann Schmerzen und Verspannungen lindern und bei psychischen und körperlichen Störungen helfen. Mithilfe von atem- und körperorientierten Übungen sowie Atembehandlungen mit Druck, Dehnung und Bewegung wird die Gesundheit ganzheitlich gestärkt. Ein begleitendes Gespräch unterstützt das achtsame Wahrnehmen des Atems in seiner Bewegung und Qualität.
Ich arbeite stets prozess- sowie lösungsorientiert. Durch diesen Ansatz können weit mehr als nur Stresssymptome bekämpft werden. Je nach Indikatoren kann die Atemtherapie einzeln oder in Gruppen stattfinden.

Für wen eignet sich die Atemtherapie

Atemtherapie kommt je nach Indikation in der Einzelsitzung oder in der Gruppe zur Anwendung. Sie eignet sich sowohl für Erwachsene jeden Alters als auch für Kinder und Jugendliche.

Die Atemtherapie wirkt unterstützend und ausgleichend unter anderen bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen (teilweise begleitend zu ärztlichen und/oder anderen medizinischen Therapien):

  • Atemwegserkrankungen, Atembeschwerden und -fehlverhalten
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskulären Verspannungen
  • Angst, Panik und Erschöpfungszuständen
  • Schlafosigkeit/innerer Unruhe und Konzentrationsschwächen
  • Rückenschmerzen und Haltungsschwächen
  • Stress/Burnout
  • Depressiven Verstimmungen
  • Existenziellen Lebensveränderungen
  • Trauer- und Verlustereignissen
  • Palliativen Situationen: Schmerzlinderung, Sterbebegleitung
  • Generelle Verbesserung der Lebensqualität